- Was
bisher geschah: Eine kurze Geschichte der Kartografie
- Kartografische Produktion
- Produktion von Navigationsdaten
- Navigation und Routing für die Straße
- Topologien für das Routing
- Weshalb der Aufwand?
- Vehicle Navigation wird always on
- Navigationsgeräte sind "dumme Terminals"
- Für neue Anforderungen der Automobilindustrie müssen Navis connected sein
- ... und wenn schon online, dann gleich mit Nutzerinteraktion
- Morgen:
Mapping auf mobile connected
devices
- Der Werbemarkt auf dem "third screen"
- locative media - relevante ortsbezogene Dienste machen nur auf dem Mobiltelefon Sinn
- Große Player kaufen sich in Geodienste ein
- Nokia/Navteq dominieren
- Mobile Devices: Koexistenz statt Konvergenz
- Mobile Navigation ist eine disruptive technology
- Mobile Mapping braucht bessere Karten
- Wer braucht wofür bessere Karten?
Was
bisher geschah:
Eine kurze Geschichte der Kartografie
Seit je her versuchen Menschen, sich im Raum zu verorten, Strecken abzubilden und Wege zu beschreiben. Eine der ältesten erhaltenen Karten entstand 6.200 v. Chr. in einer Höhle der neolithischen Siedlung Çatalhöyük1 in Zentralanatolien und zeigt deren Häuser und den Vulkan Hasan Dagi.
Karten bilden
die relevante Wirklichkeit ab.
Ein eindrucksvolles Beispiel sind die
haptischen Karten der Innuit – in ein
Stück
Treibholz ist ein Abschnitt der
grönländischen Küste geschnitzt - und damit
auch nachts und in einem Kajak "erfühlbar".
Kartografische Produktion
Bis in die 1990er Jahre veränderte sich die kartografische Produktion kaum: Kartografen standen an großen Zeichentischen und bildeten die bekannte Wirklichkeit mit Stichel und Tusche auf großformatigen Folien ab. Änderungen wurden auf den entsprechenden Folien für Straßen, Gewässer oder Wohnbebauung manuell retouschiert.
In der Reproduktion entstanden Atlanten, Karten und Stadtpläne in einer wesentlich höheren Inhaltsdichte als bei heutigen Navigationsgeräten oder Online-Mappingdiensten.
Die klassische Stadtplankartografie bildet Details vollständig ab: Fußwege, öffentlicher Nahverkehr, Wege durch Grünanlagen, Gebäude und Passagen und viele Orientierungspunkte, POIs (points of interest): öffentliche Einrichtungen, Schulen, Kirchen, Stadtteilbezeichnungen und Sehenswürdigkeiten.
Mit dieser Vielfalt bieten gedruckten Stadtpläne die gelernten Voraussetzungen für die Orientierung von Fußgängern.
Um 1995 wurde die fast handwerkliche Produktion durch digitale Zeichenprogramme ersetzt.
Erst 2001 stellte die heute technologisch führenden Schweiz2 endgültig von der Schichtgravur auf Glas zur Landkartenzeichnung mit Computern um. Doch auch das Desktop Publishing mit Zeichenprogrammen wie Adobe Illustrator war durch das schiere Volumen der erstmalig digitalisierten Vektorinformationen nicht effizient und stieß schnell an Kapazitätsgrenzen.
Ende der 1990er entstand mit Geoinformationsysteme (GIS) und mächtigen Datenbanken für kartografische Daten und Vektoren zwischen der Geografie und der Kartografie eine neue und IT-getriebene Disziplin.
Gleichlaufend zum enormen Wachstum der Navigationsindustrie und getrieben durch die Nachfrage aus der automotive navigation verliert die klassische Kartografie an Volumen. Weltweit werden mit gedruckten Karten pro Jahr rund 500 Millionen Euro3 umgesetzt, in Europa sind es 250 Millionen Euro - Tendenz fallend.
Kartografisch relevante Fachinformationen liegen nach wie vor meist in analoger Form vor und müssen über klassische Recherche und Redaktion erschlossen werden. Suchmaschinen sind eine Hilfe, aber keine erschöpfende Lösung für effiziente Kartografieproduktion.
Kartografische Fachinformationen liegen in regional unterschiedlichen Strukturen, in unterschiedlichen IT-Systemen und Aktualitätsständen zumeist bei öffentlichen Stellen wie Landesvermessungsämtern, Tourismusbehörden, Straßenverkehrsbehörden und an vielen anderen Stellen vor. Die starke Fragmentierung ist in vielen europäischen Ländern die Regel – in den USA hingegen sind die Daten eher zentralisiert und verhältnismäßig einfach zu erhalten.
Trotz technologischer Unterstützung bleibt damit die desk research für die Aggregation und redaktionelle Validierung unzähliger Informationsquellen das wichtigste Werkzeug professioneller Kartografie. Somit werden auch in absehbarer Zukunft ausgebildete kartografische Redakteure entscheiden, welche Informationen in Karten in welcher Form abgebildet und wie Problemfälle gelöst werden.
Produktion von Navigationsdaten
Mit der breiten Verfügbarkeit von GPS ist die grundlegende Navigationsfrage einfach zu beantworten: "Wo bin ich?" – die eigene Position wird als Koordinate auf digitalen Bildschirmkarten dargestellt. Die Genauigkeit liegt heute bei zwölf, in Großstädten bei bis zu fünf Metern. Für die Anforderungen automobiler Sicherheits- und Assistenzsysteme wird auch mit Hilfe des europäischen GPS-Systemes Gallileo die Auflösung auf etwa 1m erhöht werden.
"As GPS tells you where you are now, navigable maps tell you where to go next."
Die zweite Frage "Wie komme ich nach x?" ist mit der Zielkoordinate schon fast gelöst. Dazwischen liegt das turn-by-turn-Routing auf dem Straßennetz, die abschnittsweise Streckendarstellung und akustische Ansage bis zur Erlösung: "Sie haben Ihr Ziel erreicht".
Navigation und Routing für die Straße
Bei gedruckter Kartografie geschieht die subjektive Orientierung und das Routing von einem Ort zum anderen über die persönliche, intelligente Interpretation der Kartensymbole. Für das Fahrzeug-Routing entstand in den späten 80er Jahren mit der zivilen GPS-Nutzung eine technologische Variante, bei der die Führung durch das topologische Netz und die grafische Visualisierung über ein Navigationsgerät geschieht.
Das topologische Netz ist tatsächlich ein Netz mit Knoten und Kanten: Kanten sind Wege und Straßen in Form von Vektoren, die Knoten sind jene Punkte, an denen zwei dieser Vektoren zu einem Punkt zusammentreffen. Hinter jedem Vektor werden bis zu 200 sogenannte Attribute erfasst. Bei einer Straße etwa Straßenname, Straßenbreite, Straßenklasse, Hausnummernabschnitte, Überholverbot, Einbahnstraße, Brücke, Tunnel, etc.
Ohne vollständige Topologie kein Routing, keine Navigation und kein Mehrwert.
Topologien für das Routing
Die Erhebung digitaler Straßennavigationsdaten geschieht heute in der field research und mit mobile mapping vans. Diese empfindlich teuren Spezialfahrzeuge sind rollende Rechenzentren und befahren mit Präzisions-GPS und tracking software einen großen Teil der Hauptverkehrsstraßen.
Der amerikanische Marktführer Navteq und die belgische Tele Atlas sind die derzeit weltweit führenden Anbieter für Routingdaten und unterhalten eigene und kostspielige Spezialfahrzeugflotten auf allen Kontinenten.
"Wenn wir die Präzision der nächsten GPS-Generation mit heutigen PCs vergleichen, dann hat Navteq das Potenzial zu einem nächsten Microsoft zu werden."
Sramana Mitra. Place and Location Services Growth Fuels Navteq.
Für Tele Atlas sind in Europa mehr als 450 field researcher unterwegs4 um etwa im deutschen Straßennetz jährlich 15 Prozent aller Straßen mit bis zu 200 Attributen pro Straßenabschnitt zu korrigieren. Navteq hat mit 600 Geoanalysten europaweit etwa 7,3 Mio Straßenkilometer, weltweit 69 von über 200 existierenden Staaten und 19 Mio Straßenkilometer eingepflegt.
Allein Navteq investierte 2007 rund 336 Mio $ in die Aktualisierung des Datenbestandes6.
Weshalb ist field research so teuer?
Rechnen wir kurz nach: bei 4 Mio
Straßenkilometern allein in den USA, einer durchschnittlichen
Geschwindigkeit von 20 mph und täglich 8 Stunden Fahrtzeit bei
optimalen Sicht- und Witterungsbedingungen würden allein
25.000
Fahrtage benötigt um alle Hauptverkehrsstraßen
einmal
jährlich abzufahren. (Ziel ist ein update pro Quartal, die
Annahmen sind konservativ.)
Allein die Personalkosten der Fahrer
summieren sich auf 2 Mio $ (10$/Stunde für den Fahrer) plus
mindestens 5 Mio $ für die mehr als 70 Spezialfahrzeuge.5
Weshalb der Aufwand?
Routing
im Straßenverkehr ist der Haupttreiber für den Boom
der
Navigationsbranche. Für kommende
Fahrererassistenz- und Sicherheitssysteme benötigt die
Automobilindustrie mehr
Informationen und
präzisere Verortung.
Die Nachfrage vor allem aus dem automotive
sector verschiebt
sich damit zunehmend von
coverage zu quality.
Für alle player drohen die viermal jährlichen updates der Basiskarten allein mit Befahrungen und bisherigen Produktionsmethoden kaum mehr sinnvoll möglich zu sein: was als Methode für den Aufbau der Basiskarten-Datenbanken sinnvoll war, wird über weitere Methoden der conflation, dem Verschnitt vieler Datenquellen7, ergänzt. Wo die eigenen Methoden nicht ausreichen, werden zunehmend Daten von vielen kleinen, regionalen und lokalen Anbietern zugekauft.
Fokus und fast alleiniger use case der Kartierung liegt damit auf dem Straßenverkehr und entsprechenden Logistik-Lösungen.
"The purpose and emphasis of a map are usually determined by who is paying for or benefitting from it."
Nick Paumgarten. Getting there. The science of driving directions.
Straßenkarten sind damit für alle anderen Zwecke ausserhalb des Straßenverkehres kaum brauchbar. Sogar im weltweit am besten erfassten USA sind die meisten Flächen außerhalb der Metropolen, weite Flächen ländlicher Gebiete, Wälder und Naturschutzgebiete weiße Flecken auf den allein für den Straßenverkehr produzierten digitalen Karten.8
Das für Fußgänger nutzbare Wegenetz abseits von Autostraßen ist in Basiskarten der Weltmarktführer praktisch nicht vorhanden.
Vehicle Navigation wird always on
Navigationsgeräte sind streng betrachtet nicht viel mehr als "dumme Terminals": einmal mit dem Basisstraßennetz von der DVD im Kofferraum gefüttert, altern die digitalen Karten und POIs mit jedem Tag. Allerdings merkt das kaum jemand: realistisch die meisten Autofahrer ohne besondere Ansprüche auch mit etwas betagteren Straßenkarten und dem klassischen Verkehrsfunk ans Ziel.
Navigationsgeräte sind "dumme Terminals"
Die aktuelle Gerätegegeneration mit RDS-TMC9 empfängt Verkehrsbeeinträchtigungen als Kurzmeldungen über UKW dekodiert sie auf dem Gerät. Tom Tom bietet mit HD-Traffic über anonymisierte Bewegungsdaten aus dem GSM-Netz von Vodafone eine weitere Verdichtung von Echtzeitinformationen. Das over-the-air-updating von Karten- und Routinginformationen über GSM-Netze geschieht heute wegen fehlender connectivity der Navigationsgeräte praktisch nicht.
Einen weiteren Schritt geht Dash Express10 in den USA: "the first two-way, Internet-connected GPS navigation system", das autonome Datenupdates und user-to-user search anbietet11. Ökonomisch sinnvoll wird das erst mit Datenflatrates, bei denen der über die GPRS/GSM-Netze einmalig anstelle nach Datenvolumen abgerechnet wird.
Für neue Anforderungen der Automobilindustrie müssen Navis connected sein
Die Trends der technologischen Aufrüstung aktueller Navigationsgerätegenerationen weisen in eine gemeinsame Richtung: zwangsläufig muß für jederzeit aktuelle Daten die Kraftfahrzeugnavigation IP-connected sein. Autonavigationsgeräte werden sich mit inkrementellen updates aktualisierte Daten autonom aus dem Internet holen.
Das aktualisierte Navi erfüllt mit realtime Informationen und Feedback-Kanal einen wesentlichen Zusatznutzen und erfüllt die Grundbedingung für serienfähige proaktive Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme in modernen Autos.
... und wenn schon online, dann gleich mit Nutzerinteraktion
Für connected devices öffnen sich gänzlich neue Optionen des user assisted map updating (UAME), wenn Autofahrer Abweichungen der Navigationsdaten direkt, kostenfrei und automatisch von der Straße an den Kartenanbieter rückmelden können – und dadurch aktuellere Karten entstehen können. Navteq wie Tele Atlas sind intensiv interessiert daran, ihre bisher passiven Kunden zu aktiven Datenlieferanten zu machen: bemerkt der user Abweichungen im Kartenmaterial, dann möge er sie doch bitte gleich melden. Was bei der Wikipedia funktioniert, das sollte auch für Kartografie klappen?
Heute: die mobile mapping revolution
Web Mapping: von Xerox, Mapquest zu ... Google
Anfang der 90er12 (und ein Jahr bevor Netscape den ersten Browser startete), begann Xerox Parc mit der ersten akademischen Online Mapping Anwendung.
Der erste freie mapping-Dienst startete 1996 – keine 10 Jahre später liefert MapQuest mehr als 1 Milliarde Seiten im Monat aus und wurde von AOL in einem ersten spektakulären Deal übernommen.
2004 übernahm Google mit Keyhole ein Unternehmen für Satellitenaufnahmen. Google Earth startete am 8.2.2005 und mit einem Schlag wurde Kartografie, Mapping und Routing demokratisiert.
Zwar gab es digitale Karten schon zuvor für den PC, doch die speziellen Programme kosteten meist Hunderte von Euro. Mit einem Schlag machte Google die Karten kostenlos nutzbar und setzt bis heute den Maßstab für eine neue Kategorie: das Internet der Dinge – jeder Ort, jede Geschichte, jedes Ding kann über eine simple Geokoordinate von jedermann auf eine Karte referenziert und angezeigt werden.
Mash-ups und KML als Standard
Noch im Jahr 2004 war mapping eine Einbahnstraße: alle Daten flossen vom Server zum User – bis Paul Rademacher den mash-up erfand. Rademacher hatte die simple Idee, alle Mietangebote der Bay Area um San Francisco aus dem Kleinanzeigendienst Craigslist auf einer Landkarte anzeigen.
Seine HousingMaps waren ein durchschlagender Erfolg, Rademacher heuerte bei Google an, der Code wurde offen gelegt und jedermann konnte Informationen auf Karten verorten. Das alles gab es zuvor nicht: mit Google Maps, KML und mash-ups entstand ein bis dahin unbekanntes Genre und eine neue Kommunikationsform. Das kostenlose Google Earth wurde seit dem mehr als 250 Millionen mal installiert, einige weitere millionenmale Microsofts Virtual Earth.
Die Beschreibungssprache KML ist heute ein offener und weltweiter Standard für mash-ups oder overlays zu Karten auf Basis von Google Map. Heute werden viele Millionen mash-ups produziert: thematische Karten, Verknüpfungen von Inhalten und Kartografie.
Mit KML als Vehikel und kostenlosen Mappingdiensten wird ein bis dahin unsichtbaren Teil des long tail bis in den letzten Winkel der Erde indexiert und unehmend durchsuchbar gemacht.
"Places are the new keywords"
"Place is the foundation for local search - places are the new keywords."
Sramana Mitra. Place and Location Services Growth Fuels Navteq.
Google’s Marissa Mayer berichtet13,
daß 2008 zwei Drittel der Landmasse der Erde als
Satellitenbilder in "rooftop
quality" vorlägen. Allein
Google Maps würde von "tenths of millions of unique users
every
day"genutzt werden.
Und: "all
of this will soon come to the car and the cell phone".
"tenths of thousands equivalents of lifetimes have been spent on Google Earth"
Google's Marissa Meyer in einem Vortrag beim „Digital Lifestyle Day 2008“
Sean Phelan, Gründer der von Microsoft übernommenen Multimap14 formuliert Google’s Ansatz zur Erschließung des long tail pointierter: "The competitive environment is around the quality of information given for each place: the context. Is this an interesting place or dull? Is it safe or dangerous?”
Karten aller Dienste stammen von Navteq oder Tele Atlas
Die Kartendatenbanken der Weltmarktführer Navteq und Tele Atlas werden für Internet-Routenplaner ebenso genutzt wie von Paketzustellern, Logistikern, Behörden und Webservices sämtlicher Industrien und Branchen.
Das Dupol ist lukrativ und funktioniert bis auf weiteres: die Einstiegsbarrieren für globale Kartenabieter sind wegen Produktions- und Folgekosten prohibitiv hoch. Das weltweite Duopol zwischen Navteq und Tele Atlas, die als einzige Unternehmen tatsächlich global Navigationsdaten liefern können, wird absehbar unangetastet bleiben.
So kommen die kartografischen Rohdaten für Yahoo!Maps, Microsoft Local Live oder MapQuest von Navteq, Google Maps und alle anderen Services werden von Tele Atlas und dem dritten und wesentlich kleineren Player der holländischen AND bedient. Eine Vielzahl kleiner nationaler Ingenieurbüros bedient Spezialanwendungen.
Suche und Geolocation
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Rund 3,9 Milliarden15 Suchanfragen wurden allein im März 2008 in Deutschland gestartet, in ganz Europa waren es 24,5 Milliarden - 79,2 Prozent liefen über Google.
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Mindestens 6%16 aller Suchanfragen haben eine räumliche Komponente, suchen also im weitesten Sinne nach einem Ort.
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Das Product Management von Google Maps geht davon aus, daß mehr als zwei Drittel17 aller Informationen einen geografischen Bezug haben. Das Potenzial ist enorm und Googles Anspruch ebenso.
Morgen: Mapping auf mobile connected devices
Google CEO Eric Schmidt zeigt in einem FAZ-Interview18 die Richtung für mobile, kartenbasierte Anwendungen:
FAZ: How important are maps for the mobile phone industry? Anssi Vanjoki from Nokia mentioned the key entry for a mobile phone is a map.
Eric Schmidt: He might be right. All the new phones have GPS now. If you get lost just pick up your phone. Maps matter a lot in this context and have turned out to be much more fundamental.
Der Werbemarkt auf dem "third screen"
Im Rennen um die beste Verortung auf digitalen Karten geht es um das Handy-Display: den Werbemarkt der Zukunft.
Für Google als Werbevermittler sind die Geodaten nicht nur Werbeumfeld, sondern auch Hilfsmittel, um aus der Nutzung der Daten Ableitungen zu gewinnen, die dereinst Geodaten-Benutzern und Werbetreibenden angeboten werden können19.
Trotz der erstaunlich "löchrigen" und für den Straßenverkehr gemachten Basiskarten von Navteq und Tele Atlas wurde Google Maps zu einem category killer und einem de facto Standard: die meisten Social Media-, News- oder general interest-Portale geokodieren Inhalte über Google Maps.
"Mapping is the forefront of a local strategy (...) The real revenue opportunity comes when there is rich content underneath all of the pins on the map.”
Bernhard Warner. Taking sat-nav to the next level. The Times.
locative media - relevante ortsbezogene Dienste machen nur auf dem Mobiltelefon Sinn
Die Vision: location based services (LBS) und locative media20 verbinden physische Orte mit kontextspezifischen Angeboten. Verortung gegen Werbung? In ersten Pilotversuchen21 liegt der Preispunkt für die Akzeptanz von LBS-Werbung bei einem Discount von 15-20% auf die Mobilfunkgebühren - wenn dagegen nützliche und subjektiv relevante Services stehen.
Accenture prüfte das Potenzial mobiler Dienste42:
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70% aller befragten Internetnutzer würden ihr Handy auch als Navigationsgerät verwenden
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42% sähen einen Mehrwert darin, wenn ihnen ihr Handy anzeigte, wo unterwegs interessante Geschäfte, Gaststätten oder Veranstaltungen zu finden sind.
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35% würden ihr Mobiltelefon gern wie eine Geld- oder Kreditkarte nutzen.
Große Player kaufen sich in Geodienste ein
Alle Suchmaschinen und B2C-Portale investieren Millionen in strategische Kartografie- und GIS-Unternehmen um aus ihren Kartendiensten Browser für das "Internet der Dinge" zu machen.
Mehr als 7022 Mergers und Transaktionen machen die GIS- und Kartografiebranche zu einem dynamischen Spielfeld – ein Auschnitt:
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Navteq kauft die deutsche MapSolute23 (map24.de)
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Microsoft kauft Multimap für 50 Mio $24
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Google übernimmt einen Teil des Schweizer Kartografen Endoxon25
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Jentro (Middleware für mobile LBS-Lösungen) erhielt eine Beteiligung von 29 Mio $26.
Die InformationWeek dazu27:
"With so much attention on Microsoft's hostile bid on Yahoo, it's easily forgotten that Microsoft has a friendly, $1.23 billion acquisition28 underway for a search technology company that is probably more meaningful to Microsoft's business customers than Yahoo search."
Gemeint ist Microsofts' Akqisition der norwegischen FAST Search - eine der wenigen Suchtechnologien, die locative search ermöglicht und Geodaten bereits heute erschließbar macht.
Navteq wird derweilen von Nokia in deren teuersten Akquisition der Firmengeschichte und für das zehnfache des Jahresumsatzes gekauft, Tele Atlas wird von Tom Tom übernommen29:
Der weltgrößte Handyhersteller kauft den weltgrößten Kartenprovider, der größte Navigationsgerätehersteller kauft sich den zweitgrößten Kartenanbieter.
Nokia/Navteq dominieren
Mit der Übernahme von Navteq steht Nokia an der weltweiten Pool-Position für LBS, mobile Navigation und Kartendaten und wird vom dominierenden Hardwareproduzenten30 zum weltweit dominierenden Kartendaten- und einem unabhängigen Inhaltelieferanten.
Nokias weltweiter Marktanteil liegt bei 40%. Mit 450 Millionen verkauften Handys pro Jahr verkauft Nokia mehr Handys als die drei nächsten Verfolger Sony-Ericsson, Samsung und Motorola zusammen. Nokia ist damit Europas erfolgreichster Hightechkonzern und macht 40 Milliarden Euro Jahresumsatz und acht Milliarden Euro Gewinn31.
Nokias CEO gibt die Richtung vor:
"Navigation is one of the foundations of the context-aware mobile phone. (...) as important as voice capability was 20 years ago."32
Nokia setzt auf mobile navigation und liefert devices mitsamt services:
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2007 hatte Nokia 5 GPS-Handys im Programm, allein 2008 kommen 10 weitere hinzu35.
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2008 will Nokia 35 Mio36 GPS-enabled devices verkaufen - das entspricht dem gesamten Absatz aller Hersteller mobiler Geräte in 2007.
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Über das Portal Ovi.com37 sollen ortsbezogene Inhalte und Dienste unabhängig von mobile carriers vertrieben werden.
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Unabhängige Lösungen bieten bei geringsten Zusatzkosten GPS-Receiver direkt auf SIM-Cards38 an.
Bei in wenigen Jahren um 15% gesunkenen Minutenpreisen33 und stagnierendem ARPU (dem durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer) ist Nokias Plattformstrategie eine Bedrohung für Mobilfunker wie T-Mobile oder Vodafone, die perspektivisch nur mit bezahlten und nutzwertigen Datendiensten34 mehr Umsatz pro Kunde generieren können.
Navigation und Mapping ist perfekt für connected devices: wagemutige Prognosen sehen 40%39, GPS-fähige Mobiltelefone bereits für Ende 2010. Treiber für GPS auf dem Handy sind u.a. die amerikanische E911-Richtlinie40: in den USA müssen Mobilfunkanbieter bei ausgehenden Notrufen die Ortskoordinaten des anrufenden Handys mitliefern. Absehbar wird der E911 ein europäisches Pendant folgen.
Mobile Devices: Koexistenz statt Konvergenz
Drei starke Trends zeichnen sich ab:
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bei sinkenden Preisen werden Speicher-, Rechenkapazitäten und Bildschirme größer, Akkulaufzeiten länger und mehr Funktionen in die Hardware integriert
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GPS, Routing und Mapping wird ein default feature
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Always on und connectivity: mit mobile flatrates, flächendeckender WLAN/GPRS/UMTS-Versorgung und sinkenden Telekommunkationskosten sind devices eher connected als stand-alone und werden damit jederzeit im Internet sein.
Die Utopie einer Konvergenz multifunktionaler mobile devices ist von der Realität überholt.
Obwohl spezialisierte Foto- und Musikhandys in beliebigen Varianten zu haben sind, werden unverändert viele MP3-Player und Digitalkameras gekauft: das Mobiltelefon als digitales Schweizermesser ist weltweit nicht die am häufigsten gekaufte Geräteart.
Sehr viel wahrscheinlicher sind viele koexistierenden device-Typen mit individuellen use cases auf denen sich Navigation und Mapping als default features durchsetzen werden. Mit neuen Prozessoren wie Intels Atom ist so viel Rechenleistung auf dem Handy, wie sie Laptops vor einigen Jahren hatten41.
Connected devices, Smartphones und viele absehbare iPhone-Klone haben nicht Einschränkungen heutiger Autonavigationsgeräte: sie sind mit GPRS-flatrates oder UMTS always on und breitbandig im Netz und können damit benötigte Navigations- und Kartenausschnitte on demand aus dem Web abrufen – ein nutzwertiger und vermarktbarer use case.
Mobile Navigation ist eine disruptive technology
Mobile Navigation ist eine disruptive technology und folgt den Erfolgsstories anderer consumer technologies wie dem iPod und immer kleiner werdenden Handys: auf eine erste Gadget-Phase folgt mit kleineren, billigeren Geräten und benutzbaren Interfaces ein explosives Wachstum im breiten Konsumentenmarkt.
Die ersten Indizien sind schwer zu übersehen:
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Die US-Verkaufszahlen für GPS-Geräte und PNDs überstiegen im November 2007 die 100-Millionen-Dollarmarke und sind heute bereits die sechstgrößte Kategorie in consumer electronics43
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Bei sinkenden Komponentenkosten und Endpreisen sollen in Europa 2007 an die 16 Mio mobile Navigationsgeräte, in den USA 6,5 Mio verkauft werden44.
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Navteq hat in Q3/07 5.177.000 "Map Units" zu einem durchschnittlichen Preis von ca. 42 USD pro Einheit ausgewiesen. Dies entspricht einer knappen Verdoppelung der verkauften Einheiten gegenüber Q3/06.
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Allein Deutschland hat mit 91 Millionen SIM-Karten45 mehr GSM-Verträge als Einwohner – und damit die Sättigungsgrenze überschritten: ein gewaltiger Markt für mobile Navigation.
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Für Westeuropa werden die Umsätze mit PNDs in 2012 auf weit über 8,3 Mrd € prognostiziert46, 90% davon im Markt für portable Navigation. PNDs werden demnach in 2012 bereits 22% des Marktes für fest eingebaute Navigationssysteme übernommen haben.
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Für 2011 wird geschätzt, dass Location Based Services weltweit etwa 4.300 Mio € Umsatz generieren soll – ausgehend von 20 Mio € in 2006. 40% dieses Umsatzes wird mit Mobilfunkgeräten und mobilen Navigationsgeräten erzielt werden.
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Für 2012 werden mehr weltweit mehr als 40 Mio Nutzer von mobilen Navigations- und LBS-Diensten erwartet47.
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Bei den US- Mobilfunkanbieter haben mit 58%48 LBS-Dienste einen massiv wachsenden Anteil an mobilen Datendiensten. Die heute 3 Mio bezahlenden Dienstabonnenten wachsen im Vergleich zu allen anderen mobilen Datendiensten überproportional. Handynavigation und LBS sind die lukrativsten49 mobilen Datendienste.
Mit breitflächig verfügbaren Geräten, Bandbreite und der Verortung auf mapping services entstehen Geschäftsmodelle, die es vor wenigen Jahren nicht einmal in Ansätzen gab.
Mobile Mapping braucht bessere Karten
Sind bessere, detaillierte Karten - nice to have oder need to have?
"Daß sich Menschen genauso häufig verlaufen wie sie sich verfahren, ist an den Mobilfunkunternehmen bislang vorbeigegangen."
Thomas Heuzeroth. Nur Reden war gestern. Die Welt vom 11.2.08, Wirtschaft. Seite 14
Durch die Produktionsmethoden bedingt fehlen in der automotive navigation
nahezu alle Bereiche, die nicht durch mobile mapping vans
zu erschließen sind: Fuß- und Wanderwege, der
öffentliche Nahverkehr (Bahn, S-/U-Bahn, Busse/Tram,
Fähren, etc.), Wege
durch Grünanlagen, Passagen durch Gebäude und
Hinterhöfe, etc.
Konventionelle Navigationsbasiskarten sind für ein 65
MPH interface gemacht – die
Durchschnittsgeschwindigkeit auf
Straßen und die dabei gerade noch wahrnehmbare Detailtreue.
Für alle Anwendungen ausserhalb des Autos bleibt automobile Kartografie lückenhaft und unbefriedigend.
Obendrein sind die bisher erfassten Orientierungspunkte (POIs – öffentliche Einrichtungen, Kirchen, Stadtteilbezeichnungen, touristische Sehenswürdigkeiten, etc.) selektiv und nicht annähernd vollständig erfaßt - und damit ebenfalls nicht für Fußgängernavigation geeignet.
Keiner der heutigen Anbieter kann mit den etablierten Produktionsmethoden ausreichend auflösende routingfähige Daten für die off-board Navigation und Lokalisierung auf Augenhöhe anbieten.
Wer braucht wofür bessere Karten?
"GPS positioning and map display on wireless devices are fast becoming ubiquitous. The users now expect that all the content about places of interest is there as well, and searchable by location."
Bessere und detailliertere Karten werden in allen Szenarien gebraucht, bei denen außerhalb des automobilen Verkehrs ein relevanter, sinnstiftender Kontext hergestellt werden muß, wo immer Inhalte auf einer Karte verortet werden. Die Anwendungsfälle sind gleichermaßen relevant für Nutzungssituationen am PC wie am mobile device:
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Business-to-Consumer (B2C) |
Business-to Business (B2B), public services |
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Über die Aggregation
mit teils öffentlichen (aber analogen) oder nicht
über
Suchmaschinen erschlossenen Informationen sind Dienste für
B2C-Portale möglich, die sich gerade erst in ersten
Ansätzen
zeigen:
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Regional-/Lokalzeitungen: lokale/regionale Verortung von Nachrichten, Informationen, Fahrplänen, Rubrikenmärkten
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Lokalisierung von Informationen aus Städteportalen und Bezirksausschüssen (Baugenehmigungen, Bau- und Flächennutzungsplanungen, Parkzonen, Verkehrsbehinderungen usw.), Environment/CrimeMaps – Abbildung von Umweltdaten / Delikthäufigkeiten
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Regional-/Lokalportale und –magazine: Reviews von Einzelhändlern über Yellow Pages / Adreßsuche (Modelle wie Plazes/Qype)
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"Lost and Found" – Such-/Fundanzeigen
Für die boomenden und fast surreal reichweitenstarken Social Media-Dienste wie Facebook, MySpace oder StudiVZ kann die präzise Verortung im Nahraum ein wesentliches Differenzierungsmerkmal sein.
"There’s a reason why no mobile social-networking company has broken out yet. They haven’t found themselves — on a map, that is."
Caroline McCarthy. The mobile social: Not ready for prime time? c|net / news.com
Allerdings wird die Georeferenzierung und -lokalisierung derzeit meist nur rudimentär, mit geringem USP und in den meisten Fällen über das (bislang) kostenfreie Google Maps genutzt.
Zunehmend schärft sich derzeit das Verständnis für die Geolokalisierung als wesentliches asset – und daß es vielleicht keine gute Idee sein könnte, auch auf diesem Feld Google die Türen zu öffnen. Als Verleger oder Betreiber eines Portales wird man sich ferner die Frage stellen, wem die von den Nutzern generierten Geodaten schlussendlich gehören und wer sie in welcher Form nutzen darf. Liegen Geodaten bei Google, dann geschieht auch die Monetarisierung bei Google.
Je mobiler und unabhängiger Social Media-Plattformen werden, desto entscheidender wird damit die Granularität und Qualität der Geolokalisierung auf besser auflösenden Karten.
United Maps erstellt für alle Szenarien Kartografiedaten aus einer einheitlichen und redundanzfreien Datenbank.
Durch technologisch einmalige Algorithmen und langjährige kartografische Erfahrung in der Recherche und Validierung der benötigten Informationen stellt United Maps auf Basis der aktuellen Standard-Navigationsdaten von Navteq oder Tele Atlas die Kartendaten her, mit denen Mobile Mapping erst möglich wird.
1 http://en.wikipedia.org/wiki/Catal_Huyuk und http://www.henry-davis.com/MAPS/Ancient%20Web%20Pages/100mono.html
2 7.5.08. Neue Zürcher Zeitung: Neue Basis der geografischen Informationen - Swisstopo startet dreidimensionales Landschaftsmodell. Seite 15
3 25.3.08. Handelsblatt. MICHELIN steht treu zu Kartentochter - Von Straßen und Sternen. Seite 16
4 Quellen: 24.7.2007. Die Welt. Wirtschaft. Dienstag, 24.7.2007. Seite 13 und Berliner Zeitung. Beilage. 9.6.2007. Seite 2
5 17.12.2007. nach Paul Ramsey. Drived Products.
65.12.2007. Mike Dobson. Exploring Local.
7 20.3.07. Illustration nach "Tele Atlas Investor Day 2007"
8 2.8.2007. Sramana Mitra. Place and Location Services Growth Fuels Navteq.
9 http://de.wikipedia.org/wiki/Traffic_Message_Channel
10 http://dash.net/
11 28.3.08. Für die Vernetzung der Geräte ist es nötig, sie mit verschiedenen Kommunikationsmethoden auszustatten. Neben dem üblichen GPS-Empfänger sind die Dash-Geräte auch mit einer Mobilfunkverbindung auf Basis von GPRS sowie mit WLAN ausgestattet. Auf diesem Weg werden die GPS-Informationen über die aktuelle Position an das Dash-Netzwerk gesendet, wo unter anderem die Geschwindigkeit des Fahrzeugs abgeleitet wird. Aus den Einzelangaben der Geräte im Dash-Netz werden Muster ermittelt, anhand derer man auf die Verkehrssituation auf den Straßen schließen kann. Quelle: "Dash Express - Social Networking für Navis". Channelpartner.
12 26.06.07. Evan Ratliff. Google Maps Is Changing the Way We See the World
13 22.1.08. Marissa Meyer in einem Vortrag beim "Digital Lifestyle Day"
14 19.12.07. Bernhard Warner. Times Online. Taking sat-nav to the next level.
16 hochgerechnet aus Suchdaten von AOL aus 2006
17 7.3.08. Neue Zürcher Zeitung. Die Welt, das All und der ganze Rest. Wie Google Earth und Microsoft Virtual Earth unsere Weltsicht verändern. Seite 65
18 27.5.08, siehe http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/05/26/eric-schmidt.aspx
19 7.3.08. Neue Zürcher Zeitung. Die Welt, das All und der ganze Rest. Wie Google Earth und Microsoft Virtual Earth unsere Weltsicht verändern. Seite 65
20The term "Locative Media”, initially coined in 2003 by Karlis Kalnins and the 2006 topic of a special issue of the Leonardo Electronic Almanac, seems to be appropriate for digital media applying to real places, communication media bound to a location and thus triggering real social interactions.
21 6.5.08. Michael Fisher, European Mobile Mapping Trends.
22 18.10.2007. Jonathan Spinney. "70 Location-Based Services M&A Transactions"
23http://www.gpsbusinessnews.com/index.php?action=article&numero=487 - MapSolute was essentially running two businesses: one is a consumer mapping portal: www.map24.com that offers mapping, directions and local search and has five million unique monthly visitors worldwide. The other is a business to business activity using MapTP, the mapping technology which underlies Map24 and has been integrated in fleet management systems, tracking products, traffic information applications and online mobile devices. MapSolute corporate customers are companies such as Renault, Lenovo, Scania, Telargo, Yahoo!, Lycos, Mc Donald's, Honda, Best Western, or Volkswagen. MapSolute has been a Navteq customer since 1999. "Navteq bought MapSolute for its mapping tools and technologies”, said Kelly Smith, Vice President, Corporate Marketing at Navteq.
2412.12.07: Multimap has been around for more than a decade. It is expected to show revenues of $25 million this year, and be slightly profitable. (It made $1.8 million in pre-tax profit in 2006) - Quelle.
2522.12.06. Neue Zürcher Zeitung Medien und Informatik. Seite 67. - Google scheint dabei vor allem an einer Technologie namens "Blue" interessiert, die georeferenzierte Daten mit Points of Interest (POI) wie Restaurants, Bancomaten oder Tankstellen verknüpft und via AJAX in dynamische Webseiten einbindet. Die Technologie gestattet die Integration aktueller Daten in eine digitale Karte wie beispielsweise die Belegung eines Parkhauses oder die Verbindungen einer Bus- und Tramstation für die nächste halbe Stunde.
306.11.2007. "In Q3/2007 hat Nokia seine Dominanz mit der nochmaligen Steigerung des weltweiten Marktanteils auf 39,5 Prozent weiter ausgebaut. Mehr als die Hälfte aller Handys basieren auf Symbian, auf die neben Nokia, Sony Ericsson auch viele weitere Hersteller setzen." - Quelle: Neue Zürcher Zeitung. Mobil – Digital. Seite 66.
31 1.4.08. Intels Atom-Bombe. Capital. Seite 226
335.11.07. "Navigationsgerät, Jukebox, Wetterstation". Financial Times Deutschland.
345.11.07. Während 2006 die Datenübertragungsdienste sechs Prozent des Umsatzes im Mobilfunk ausmachten, geht der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) für 2007 von 8,9 Prozent aus. - Quelle: "Navigationsgerät, Jukebox, Wetterstation". Financial Times Deutschland.
3510.12.07: http://gisuser.blogspot.com/2007/12/some-interesting-numbers-and-stats.html – Nokia World 2007
36 8.5.08. Nokia CEO Olli-Pekka Kallasvuo laut
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