In der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL schreibt der geschätzte Manfred Dworschak unter dem Titel "Wikipedia der Navigation" ein schönes, langes und einsichtiges Stück dazu, wie eine wachsende grassroots-Bewegung interessierter Laien die Welt der Kartografie aufrollt.
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Als United Maps sehen wir OpenStreetMap als Bereicherung - als überfälligen Schritt in eine Demokratisierung kartografischer Daten. Ein perspektivisches Problem ist und bleibt die Vollständigkeit und Qualität der Datenerhebung. Selbst wenn hunderte, tausende von Freiwilligen mit GPS-Loggern durchs Land streifen werden: eine komplette und verlässliche Deutschlandkarte wird kaum entstehen können.
Unklar bleibt auch, ob und wie sauber die Daten topologisiert werden - Topologien sind die Grundlage für geographische Suchen und Zusammenhänge und Basis für multimodales Routing von der Straße in den öffentlichen Nahverkehr, auf den Gehsteig und zurück.
Die schiere Fläche, das Volumen der zu erhebenden Daten ist eine andere Größenordnung als bei einem Wikipedia-Ansatz. Der OpenStreetMapper muß sich durch jedes Unterholz schlagen, der Wikipedianer bleibt am warmen Schreibtisch.

